Text kommt in Bewegung – Wie funktioniert eine Gebärdensprachliche Online Bibliothek?

Was passiert hier?

handverlesen versteht sich als eine mehrsprachige emanzipatorische Literaturinitiative, die Texten mehr Bewegungsfreiheit verschaffen will — in Laut- und Gebärdensprache. Wir fordern ein neues Verständnis von Literatur, das nicht nur schriftliche, sondern auch visuelle, gebärdete Texte einschließt. Die hörende Literaturwelt braucht endlich gebärdensprachliche Poesie und Prosa, sowie eine stärkere Präsenz gehörloser Künstler*innen auf Bühnen und in Büchern.

Deshalb veranstaltet handverlesen Werkstätten und Veranstaltungen mit gehörlosen und hörenden Autor*innen, Performer*innen und Übersetzer*innen. Wir wollen neue Literatur in Gebärden- und Lautsprache entwickeln und übersetzen. Wir publizieren mehrsprachige Magazine, Filme und Bücher zum Thema und bauen zukünftig eine Online-Bibliothek für Gebärdensprachliteratur auf. Diese präsentieren wir gemeinsam mit Mathias Schäfer (Yomma, Gebärdensprachdolmetscher und Dozent) und diskutieren die Potentiale von Gebärdensprachbibliotheken.

Wir danken Lettrétage für die freundlichen Zusammenarbeit.

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